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Tessi und Tine


Tessi 

Tessi war unser erster Hund. Sie war ein kleiner Wildfang mit großem Jagdtrieb. Unermüdlich spielte sie mit unseren drei Kindern.
Seilziehen, Fangenspiel, gemeinsames Buddeln in der Sandkiste...Tessi und die Kinder hatten viel Spaß miteinander.
In einer Nacht hat Tessi einen Einbrecher verjagt. Wir sahen ihn noch über den Gartenzaun flüchten.

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Tine vom Nahetal

Tine war unsere erste Berner Sennenhündin. Sie war die gute Freundin unserer Kinder....
ein Traum- Familienhund.  Ihr Wesen war absolut souverän,  lieb und friedlich.

Tine hat einem Menschen das Leben gerettet: 

Der folgende Artikel erschien im SSV-Kurier Nr. 5 - Februar 2002

Es geschah in der Nacht,

in der Kirchenorgeln einfroren

  "In einem strengen Harzer Winter fiel die Temperatur in etlichen Nächten auf Minus 22 Grad Celsius und mehr. In einer solchen Nacht machten wir nach einer Feier um ca 2.30 Uhr mit unserer Berner Sennenhündin Tine vom Nahetal noch eine Runde durch unsere Siedlung. In allen Häusern waren die Lichter erloschen – es herrschte klirrende Kälte. Die Atemluft gefror in unseren Nasen, ein seltsames Gefühl beim Atmen. Unsere Haare und auch der Bart meines Mannes wurden von der gefrierenden Atemluft weiß – ein lustiger Anblick. 
Plötzlich blieb unsere Tine stehen und war durch nichts zum weitergehen zu bewegen. Kein Locken, kein Ziehen an der Leine half. Sie weigerte sich mit all ihrer recht großen Körperkraft ohne ersichtlichen Grund. Nach einer Weile fiel uns auf, dass ihre Nase sich kaum von einem recht dichten hohen Vorgartenzaun trennte. Erst durch einen Blick über den Zaun konnten wir sehen, dass dicht hinter ihm, der Zaunlänge nach, ein Mann regungslos im Schnee lag. Er reagierte auf unser Rufen nicht. War er tot? Wir betraten das Grundstück und versuchten vergeblich, ihn wachzurütteln. Wir klingelten eine Bewohnerin  des Hauses aus dem Schlaf. Es stellte sich heraus, dass es die Tochter des Mannes war. Gemeinsam gelang es, ihn in sein Bett zu bringen.
Die Frau erzählte uns, dass ihr Vater manchmal abends betrunken nach Hause kommt. Ausgerechnet in dieser eisigen Nacht war er nicht mehr in der Lage gewesen, seine Haustür zu öffnen. Niemand wartete auf ihn, sodass er bis zum Morgen unbemerkt liegen geblieben wäre.
 
Die Tageszeitung berichtete später, dass viele Autos wegen eingefrorener Batterien am Morgen nicht starten konnten und einige Gottesdienste ohne Orgelmusik auskommen mussten, weil die Orgeln eingefroren waren. 
Aber – Tine sei Dank – stand nicht in der Zeitung, dass ein Mann erfroren in seinem Vorgarten gefunden wurde." 

Es folgen einige Fotos aus unserm Leben mit Tine:

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